Was wir tun

Eigentlich besuchen wir „nur“ kranke Kinder im Krankenhaus und pflegebedürftige Menschen in Seniorenheimen. Als Clowns möchten wir den Kindern und Senioren humorvoll begegnen. Dabei verschenken wir freudige und leichte Momente. Wir fühlen uns als bunte Farbkleckse in der notwendigen, alltäglichen Routine der Kliniken und Heime.

Dabei haben wir „Null Plan“ 😊 , sondern entwickeln unser „Programm“ aus der jeweiligen Situation die wir vorfinden. Das Improvisieren haben wir in der Clownschule gelernt – die gibt es wirklich! Als Clowns sind wir einfühlsam, um die persönlichen Bedürfnisse unseres Gegenübers zu erspüren.

Wir tun das alles ehrenamtlich, legen aber trotzdem großen Wert auf Qualität und besuchen daher auch weiterhin regelmäßig Clownschulen in ganz Deutschland.

Die Clowns

Möhrchen

Sie ist sehr neugierig und liebt es, in Fantasie-Welten einzutauchen. Dabei ist sie mal laut, mal leise, mal ganz wild, mal ganz sanft. Sie mag es laaangen Mittagschlaf zu halten und auch Aufzug fahren.

Ihre Lieblingsfarbe ist „bunt“. Sie kann einhändig ihre Kuhglocke bimmeln lassen und verwandelt Seifenblasen zu gerne in schillernde Glücksbringer. Möhrchen wird gespielt von Sylvia Siener. Sie ist im wahren Leben Apothekerin und Mutter von 5 Kindern. Da ist viel Humor gefragt!

Koky

Sie ist herrlich verrückt und möchte am liebsten alle Menschen dieser schönen Welt kennenlernen. Sie kann mehrere Instrumente spielen und singt und tanzt für ihr Leben gerne.

Ihre Ente Emma ist immer an ihrer Seite. Apfelmus liebt sie schon zum Frühstück und noch mehr liebt sie es, Menschen ein Lächeln auf ihr Gesicht zu zaubern. Koky wird gespielt von Bärbel Rosner. Sie ist im wahren Leben medizinisch- technische Assistentin und Mutter von drei Kindern. Da gibt es viel zu improvisieren!

Trullala

Trullala kann eigentlich nichts, aber das tut sie von ganzem Herzen. Sie kommt mit leerem Kopf und voller Liebe zu den Menschen und schwingt mit ihnen. Sie mag gerne Koteletts und vergisst darüber schon mal, wie sie heißt.

Vergessen ist eine ihrer Stärken und so ist es gut, dass Kinder und Pflegebedürftige ihr beim Zaubern helfen. Letztens stand sie sogar kurz davor, einen Hund in eine Katze zu verwandeln, was eine beherzte alte Dame gerade noch verhindern konnte. Als Karin Simanowski arbeitet sie als Richterin am Sozialgericht Koblenz, dort sind Verstand und Konzentration gefordert. Bei den Besuchen im Pflegeheim ist davon nichts mehr übrig. Da hilft nur Fühlen, Mitschwingen und Zuhören.

Fiderella

Fiderella hat immer Luftballons, Seifenblasen, eine Ukulele, ihren niederländischen Humor und vieles mehr im Köfferchen. Damit einen Kopfstand machen geht nicht, na ja das macht dann ihre Clown Kollegin.

Einen Plan hat sie nicht, denn das Entscheidende ist die Gegenwart und der Augenblick schenkt die Aufgabe. Kranke Kinder, pflegebedürftige Menschen im Altenheim als Clown zu begegnen und vielleicht Glücksmomente zu vermitteln und ein Lächeln hervorzuzaubern wirkt beglückend zurück. Der bedeutendste Mensch ist immer der, der ihr gerade gegenübersteht. Dabei gibt ihr die rote Nase den Schutz den sie braucht. Sie ist die kleinste Maske der Welt und nur mit roter Nase ist sie Clown.

Als Francien Klein bin ich „normal“ unterwegs – ohne rote Nase *;o)

Fiderallala

Wie ein bunter Kolibri fliegt sie durch die Herzen der Menschen. Sie will alles ausprobieren, auch das, was nicht erlaubt ist. Mit leuchtenden Augen und blauen Gummistiefeln entdeckt sie die Welt und die Menschen, die sie besucht.

Geduldig und sanftmütig schenkt sie ihrem Gegenüber schöne Momente. Mal laut und auch mal leise. Auch im wahren Leben wird sie als Jutta Schuster begleitet von lautem Kinderlachen und vielen humorvollen Momenten mit Senioren.

Besuch bei Kindern

Als Clowns tauchen wir mit den Kindern in ihre Welt ein. Spielerisch ermuntern wir sie, mit uns zu sprechen, zu lachen, zu zaubern und zu singen. Dabei haben wir „Null Plan”, sondern entwickeln unser „Programm“ aus der jeweiligen Situation, die wir vorfinden. Das Improvisieren haben wir in der Clownschule gelernt – die gibt es wirklich!

Wir sind mal laut, mal leise. Mal dumm, mal klug, mal albern, mal zurückhaltend und stecken unsere Clownnase neugierig überall rein. Oder wir hören einfach nur zu, wenn Kinder oder ihre Eltern Sorgen und Ängste haben. Die Wissenschaft und unsere Erfahrungen zeigen, dass Krankheiten und Schmerzen während des gemeinsamen Tuns/Spielens in den Hintergrund treten. So erleben die kleinen Patienten mit uns Clowns unbeschwerte und fröhliche Momente.

Besuch bei Senioren

Senioren leben in Pflegeheimen oft sehr isoliert. Aufgrund ihres Alters und ihrer Erkrankungen pflegen sie nur wenige Kontakte zu ihren Mitbewohnern. Wir werden daher stets schon voller Vorfreude erwartet. Als Clowns bringen wir Farbe in den Alltag der Senioren. Manchmal reicht ein kleiner Farbklecks, manchmal muss es auch ein ganzer Farb-Eimer sein.

Besonders Menschen mit Demenz leben oft in ihrer eigenen Welt – wie der Clown. Uns Clowns fällt es daher leicht, den Menschen in ihre Welt spielerisch zu folgen. Gemeinsam singen wir Lieder aus der Kindheit, wir lachen und tanzen miteinander.

Manchmal wünschen sich die Senioren auch nur stille Nähe oder eine liebevolle Umarmung. So schaffen wir freudige und fröhliche Momente. Im Miteinander mit uns Clowns schöpfen die Bewohner neue Energie und Lebensfreude.

Wie Sie uns unterstützen können

Unsere Clownbesuche werden ausschließlich über Spendengelder finanziert. Wir sind ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Für die Ausbildung neuer Clowns, für Materialien und Fortbildungen benötigen wir Spenden.
Wir versichern Transparenz, satzungsgemässe Verwendung und auf Wunsch die Übersendung einer Spendenquittung.

Können wir mit Ihnen rechnen?

Unser Spendenkonto:
Koblenzer Klinikclowns e.V.
Sparkasse Koblenz
IBAN DE11 5705 0120 0000 2743 99

Wenn Sie eine Spendenquittung wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt per Mail mit uns auf.

Große Momente

Und dann sind da noch die gaaanz GROßEN Momente!

Manchmal ergeben sich bei unseren Begegnungen die ganz großen Momente: nämlich dann, wenn wir ein Zimmer verlassen und die Kinder oder Senioren noch weiter singen, lachen oder herumalbern.

Und das zaubert uns immer wieder neu eine wunderbare Gänsehaut bis unter unsere Clownnasen!